Parodontologie

Parodontologie

Parodontose (korrekt: Parodontitis) ist eine Entzündung des Zahnfleisches und des Zahnhalte-Apparates.

Sie gehört zu den häufigsten Erkrankungen des Menschen. In Deutschland leiden nach neueren Untersuchungen rund 70% (!) der 25-70-jährigen Bürger – oftmals unbewusst – an dieser „Volkskrankheit“.

Verursacht wird die Parodontitis durch Bakterien und die Entzündungsreaktion des Körpers. Bei der chronischen Entzündung wird der Kieferknochen zerstört, wodurch es bei fortgeschrittener Erkrankung zunächst zur Zahnlockerung und später sogar zu Zahnverlust kommt. Seltene Formen der Parodontitis führen unbehandelt schon bei jungen Erwachsenen zu Zahnverlust; ansonsten tritt dieser erst später auf, wenn die Parodontitis nicht im Frühstadium erkannt und rechtzeitig behandelt wird.

Eine Parodontitis beginnt immer mit einer Zahnfleischentzündung (Gingivitis). Diese ist für Sie nicht immer frühzeitig zu erkennen.

Am ehesten bemerken Sie diese durch eine erhöhte Neigung zu Zahnfleischbluten. Auch kann das Zahnfleisch geschwollen sein; an den Zähnen sehen Sie oft einen verfärbten bakteriellen Belag.

Aus der Gingivitis kann sich eine Parodontitis entwickeln, ohne dass Sie deutliche Zeichen davon wahrnehmen. Außer gelegentlich blutendem Zahnfleisch treten evtl. Mundgeruch, Änderung der Zahnstellung, länger werdende und gelockerte Zähne, sowie gelegentlich Schmerzen auf. Parodontitis wird häufig erst im Alter von 40 oder 50 Jahren entdeckt, obwohl die ersten Zeichen diese Erkrankung durch den Zahnarzt wesentlich früher feststellbar sind.

Wir führen bei einer Erstuntersuchung immer, und danach auch bei den Routineuntersuchungen regelmäßig einen Parodontalen Screening Index (PSI) durch.

Durch langjährige Tätigkeit und kontinuierliche Fortbildung im Fach Parodontal-Behandlung hat sich Dr. Reineck reichhaltige Erfahrung und Fähigkeiten zum Spezialgebiet „Knochen-Regeneration“ erworben.